Interdentalbürste ideal bei den Backenzähnen

dentaid interprox interdentalbürste
Gute Interdentalbürste von Dentaid: die Interprox PLUS, ISO 2, Micro.

Um die Zahnzwischenraumreinigung zwischen den Backenzähnen leichter zu machen, kann man mit einem mittellangem Griff und im 90 Grad Winkel angesetztem Bürstchen arbeiten.  Dann kommt man gut zu den Backenzähnen, ohne mit den Fingern im Mund zu hantieren. Diese Interdentalbürsten von Dentaid heißen Interprox Plus und sind für die Zahnzwischenraumreinigung bei den Backenzähnen besonders gut geeignet. Das Borstenprofil ist konisch.

Die Dentaid Interprox Plus gibt es in verschiedenen Größen.  Man kann diese Interprox sowohl für ganz besonders enge Zahnzwischenräume erhalten als auch für große Zahnzwischenräume. 

Die feinsten Bürstchen (ISO 1, XSSS) passen in Zwischenräume ab 0,8 mm.   Das ist ein so enger Zahnzwischenraum, dass man den sonst eher mit einer Zahnseide reinigen würde. Damit ist es meines Wissens eines der allerfeinsten Interdentalbürsten, die es auf dem Markt gibt. Farbe rosa, Dentaid Interprox "Nano".

Das auf dem Foto abgebildete Interdentalbürstchen (grün) hat die Größe ISO 2 und ist für Zwischenräume um die 0,9 bis 1 mm vorgesehen.  Dieses Interdentalbürstchen nennt sich bei Dentaid Interprox Plus dann "Micro". Die Borsten haben einen Durchmesser von 2,4 mm und lassen sich laut Angaben auf der Packung auf bis zu 0,56 mm zusammendrücken.  Die beste Reinigungswirkung haben sie in Zahnzwischenräumen von 0,9 - 1 mm. 

Hervorhebenswert ist auch die Verpackung.  Denn die Dentaid Interprox Interdentalbürsten werden in einem wieder verschließbarem Blister verkauft.  Da macht die Plastikverpackung Sinn, weil man die Bürstchen dadurch auch im (mitunter feuchtem) Bad hygienisch aufbewahren kann.   Denn nach meiner Erfahrung halten die Interprox recht lange, so dass man nicht so oft wechseln muß. Da macht eine langlebige zu verschließbare Verpackung auch Sinn. 

 

Soweit heute mal wieder eine Empfehlung für wirklich gute Interdentalbürsten.  Im Backenzahnbereich hat das Interdentalbürstchen gegenüber der Zahnseide den Vorteil, dass der Anatomie des Zahns besser entsprochen wird.  Allerdings hat die Zahnseide wiederum den Vorteil, dass diese auch leicht unter dem Sulcus angesetzt werden kann. Idealerweise müsste man zumindest im Bereich der Backenzähne sowohl Zahnseide als auch Interdent-büste anwenden.  Ich gehe da pragmatisch vor, indem ich im Laufe einer Woche immer mal wechsel:  mal Zahnseide, mal Interdentalbürste. 

Das Foto wurde auf Sylt zwischen Westerland und Rantum aufgenommen. 

 Nachtrag 1:   Interdentalbürste vor oder nach der Zahnbürste?

Eigentlich vor der Zahnbürste, damit gelöste Plaque von Zahnbürsten und Zahnpastaschaum weggetragen wird  (Plaque ist ja sehr zäh)  UND damit die Fluoride in der Zahnpasta auch in den Zahnzwischenräumen an den Zahnschmelz gelangen und wirken können.  Wäre da noch die Plaque, würde das dentin von der Zahnpasta nicht erreicht werden.  

 

Jedoch angenhmer:  erst Zahnbürste, dann Interdentalbürste und abschließend noch mal die Zahnbürste. Das hat den Vorteil, dass an den Borsten der Interdentalbürstchens nicht so viel Plaque aufgenommen wird,weil die Zahnbürste den Bereich des Übergangs zum Zahnzwischenrum schon geputzt hat.  Dadurch braucht man das Bürstchen nicht zu jedem Zwschenraum abspülen - ist also schneller durch.  Jedoch danach die Zahnpasta am besten mit einer Schallzahnbürste auftragen. Denn diese treibt die Zahnpasta sehr gut auch in die Zahnzwischenräume.  Dort sollte die Zahnpasta auch mindestens 2 min verbleiben, damit Fluor vom Dentin aufgenommen werden kann. 

Die Interprox haben übrigens relativ weiche Borsten, sind als für sensitive Zähne / Zahnoberflächen gut geeigent. 

Nachtrag 2: 

Bei empfindlichen Zähnen ist ja leider auch der Zahnzwischenrum empfindlich.  Wenn man da nur ungerne mit Zahnseide oder Interdentalbürste die Zahnoberfläche berühren mag, kann man etwas Zahnpasta oder Zahngel auf das Bürstchen geben.  Dann gleitet das Bürstchen angenehmer und vor allem wird der empfindliche Zahn direkt mit den Wirkstoffen der Zahnpasta in Kontakt kommen. Das ist also das Natriumfluorid der Zahnpasta oder bei speziellen "Sensitive" Zahnpasten für empfindliche Zähne sind das z.B. Kaliumnitrat, Kaliumcitrat, Kaliumchlorid,  Aminfluorid, Zinnfluorid sowie das aktuell auch als BioHap beworbene Hydroxylapatit.  Denn erst wennd er Zahnbelag, also die Plaque vom Zahn weg ist, kann die Zahnpasta ja erst den Zahnschmelz (das Dentin) erreichen.