Zahnpasta aus dem Urlaub

Zahnpasta aus dem Urlaub: worauf achten bei der Zahnpasta-Auswahl

 

Welche Zahnpasta?  Ruhig hin und wieder mal eine neue Marke ausprobieren!

Zahnpasta aus dem Urlaub mitbringen.  Ein paar Dinge, auf die man bei der Wahl der Zahnpasta grundsätzlich achten könnte.  Diese Zahnpasta aus Thailand ist z.B. wirklich sehr frisch im Geschmack, schäumt stark und hat wohl einen recht hohen RDA Wert (zum RDA Wert gibt es Pro ud Contra Argumente).  Abwechslung bei der Zahnpasta-Wahl macht durchaus Sinn. Daher kann man ruhig mal eine Zahnpasta aus dem Urlaub, aus dem Bio-Markt, etc  ausprobieren. 

Zahnpasta sehr frischer Geschmack, gründlich
Zahnpasta aus dem Urlaub in Thailand:  sehr frischer Geschmack, gründlich, schäumend.

 Im Urlaub kaufe ich gerne Zahnpasta lokaler Marken:  der Geschmack ist immer mal ein anderer und man schleppt weniger auf der Anreise mit sich rum. Die thailändische Zahnpasta hat mit wegen des wirklich ziemlich intensiven Minzgeschmacks gut gefallen. Allerdings schäumte die Zahnpasta sehr und ich hatte den Eindruck, dass der Anteil der Schleifpartikel  (hoher RDA Wert)  hoch war.  

Zahnpasta aus Griechenland für weißere Zähne

Auch diese griechische Zahnpasta (Kolynos Superwhite) entfernte Zahnverfärbungen gut.  Auch hier ist anzunehmen, dass der RDA Wert sehr hoch ist.  Das ist bei empfindlichen Zähnen eher nicht so gut.  Ich würde so eine Zahnpasta mit hohem RDA Wert nicht dauerhaft anwenden. Doch um zwischendurch Zahnverfärbungen zu entfernen, sind diese hohen RDA Werte eben auch hin und wieder mal nötig.  Und da nehme ich eben gerne eine internationale Zahnpasta, weil ich wirklich gerne auch mal einen anderen Zahnpastageschmack ausprobiere. 

Woran eine gute Zahnpasta erkennen?

Am Beispiel dieser Zahnpasta aus dem Urlaub finden Sie hier ein paar Aspekte, worin sich Zahnpasten unterscheiden und woran Sie eine gute Zahnpasta erkennen können.  Die Aufzählung ist sicherlich unvollständig, bietet gleichwohl einen kleinen Leitfaden beim Kauf von Zahnpasta. 

Schäumer:   

wenn eine Zahnpasta sehr stark schäumt, dann ist das aus verschiedenen Gründen oft nicht so gut. Man kann natürlich einfach ein bisschen weniger Zahnpasta auf die Zahnbürste auftragen 8insbesondere bei schallzahnbürsten sollten Sie darauf achten) und ganz ohne Schaum würde die Zahnpasta auch zu schnell von der Zahnoberfläche anfließen und auch unangenehm im Mund "schwimmen".  Ein wenig Schaum macht also Sinn.   Doch viel Schaum kann zu Würgegefühl beim Putzen der hinterern Backenzähne führen. Das kann zur Folge haben, dass man den Bereich dann weniger intensiv (Zeit) und konzentriert (Putztechnik geduldig ausführen) putzt.   Wichtiger ist aber die Gefahr, dass die Mundflora die zum Aufschäumen benötigten Inhaltstoffe nicht so gut verträgt. 

Inhaltstoffe für die Haltbarkeit:

Zahnpasten müssen haltbar gemacht werden, damit in der Tube kein Bakterienkontamination entsteht. Innerhalb der EU gibt es Regeln, die möglicherweise in Urlaubsländern nicht bestehen. Das muß per se nicht schlecht sein, kann es aber. gerade in warmen tropischen Ländern könnte es sein, dass hier höhere Dosen eingesetzt werden müssen. Das kann die Mundflora eines an europäische Zahnpasten gewöhnten Anwenders iritieren. Bei Bildung von Aphten, Jucken oder Mundtrockenheit würde ich empfehlen, besser gleich die Zahnpasta zu wechseln. 

 

Inhaltstoffe zur Stabilisierung der cremigen Struktur   

(bei Zahnpulver und Trockenzahnpasta entfällt das übrigens! ) Je mehr Zusatzstoffe in der Zahnpasta, desto eher kann es im Mund zu allergischen Reaktionen kommen. 

Geschmack / Geschmackstoffe

Frischer Geschmack ist vielen wichtig.  Probieren!

Farbstoffe

In der Diskussion sind zur Zeit die Farbpigmente, die die Zahnbürste so schön weiß machen. Dazu muß ich noch recherchieren.    

Reinigungswert und insbes. RDA:   

viel RDA = guter Reinigungseffekt aber Gefahr der Abbrasion ....   Wie ich schon oben angedeutet habe:  die Plaque muß gelöst werden und bei Zahnverfärbungen durch Ablagerungen sind Schleifpartikel in der Zahnpasta enthalten.  Der RDA Wert gibt an, wieviel Schleifmittel in der Zahnpasta enthalten sind. Leider wird der Wert nur selten auf der Packung der der Tube angegeben.  Man kann davon ausgehen, dass Whitening-Zahnpasten eher einen sehr hohen Schleifpartikelwert aufweisen.  Das reinigt besser, greift aber auch eher die Zahnoberflächen an.  Daher würde ich solche Zahnpasten immer nur temporär einsetzen, sonst eher auf geringere RDA Werte achten.  Alles über 100 ist sehr viel, so 50 - 70 sind normal und um die 10 bis 20  sind extrem sanfte Zahnpasten. 

 

Warum gerne mal die Zahnpasta wechseln?

 Es kann durchaus sinnvoll sein, immer mal wieder zwischendurch eine  andere Zahnpasta zu verwenden.  Die chemische Zusammensetzung der Zahnpasten ist unterschiedlich, so dass die Mundfora nicht immer den gleichen Einflüssen ausgeliefert ist.  gerade bei scharfen  geschmacksintensiven Zahnpasten, stark schäumenden Zahnpasten oder auch sehr abbrasiven Zahnpasten sollte man mal zwischendurch andere verwenden.   Ein weiteres Argument ist sicherlich auch der Spaß am Zähneputzen:  man kann durchaus auch mal lustige Geschmacksrichtungen ausprobieren oder verschiedenen Minze-Nuancen probieren.  Ein drittes und sehr wichtiges Arguent für den Wechsel der Zahnpasta ist, dass sich die Anforderungen immer mal ein wenig ändern:   werden die Zähnen empfindlicher oder hat man freigeputzte Zahnhälse, dann ist eine andere Zahnpasta evtl hifreicher, bei Zahnfleischbluten wieder eine andere und manchmal wirkt sich eine Zahnpasta auch auf das Geschmacksempfinden aus - auch da ist ein Wechsel mal sinvoll.  Und eben auch das oben angebrachte Argument - hin und wieder mal Verfärbungen zu reduzieren - begründet einen Wechsel der benutzen Zahnpasta von Zeit zu Zeit.

Ergo: ruhig mal eine Urlaubszahnpasta mitnehmen

Ergo: ruhig mal aus dem Urlaub eine Zahnpasta mitbringen.  Denn schon die Geschmacksgewohnheiten der Menschen sind so unterschiedlich, dass das auch deshalb schon mal Spaß machen kann und evtl auch der Mundfora mal gut tun kann.